Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist ohne Abitur möglich. Die Ausbildung wird von verschiedenen Schulen bzw. Instituten angeboten. Zahlreiche Angebote finden sich im Internet. Dort sind auch diverse Foren vorhanden, in welchen über die verschiedenen Qualitäten der Schulen diskutiert wird.
Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist keine normale Berufsausbildung. Dies bedeutet, dass die Ausbildung selbst finanziert und in der Freizeit erfolgen muss. Die zu zahlenden Beträge unterscheiden sich dabei schon stark, so dass sich der Vergleich lohnt. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch der Aspekt der Qualität der Schule bzw. Lehrinstitute. Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist bestenfalls in theoretische und praktische Teile gegliedert. Die Ausbildung wird sowohl in Blockunterrichtsform, als auch in Wochenendform für Berufstätige angeboten. Auch der Fernunterricht, das Erlernen des Stoffes daheim, wird immer beliebter und durch technische Innovationen durchaus praktikabel. Hier kann der Auszubildende quasi selbst darüber entscheiden, wann er lernen möchte. Der Unterricht wird sehr oft mit Vertiefungsseminaren flankiert, so dass man seine Ausbildung je nach Neigung bspw. im Bereich Homöopathie, Akupunktur oder auch Bachblüten legen kann. In den Praxisseminaren wird der theoretische Stoff dann durch praktische Übungen und Untersuchungen am Tier vertieft. Dabei sind sowohl Großtiere wie Pferde, aber auch alle Arten von Kleintieren, Hunde, Katzen, Nager, etc. beinhaltet.
Nach seiner Ausbildung ist der Tierheilpraktiker meist freiberuflich tätig und damit selbstständig. In der Regel benötigt der Tierheilpraktiker einige Jahre um sein Klientel entsprechend aufzubauen, so dass er von den Einnahmen leben kann. Deshalb wird der Beruf meist auch nebenberuflich ausgeführt.
Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist also für alle Berufstätigen interessant, die sich einen interessanten und durchaus lukrativen Nebenerwerb schaffen möchten, der dann in die vollständige Selbständigkeit führen kann.